MUSCLE BALANCE

Muscle_Balance_kreuzlingen.jpgMuscle Balance ist ein Untersuchungs- und Behandlungskonzept des neuro-muskulo-skelattalen Systems. Defizite in der Tiefensensibilität, im Nervensystem und häufig auch in der motorischen Lernfähigkeit führen zu einem muskulären Dysbalance und zum Verlust der Gelenksstabilität und Bewegungskontrolle. Dies verursacht Schmerzen, Verspannungen und langfristig auch Haltungsschäden.

Nach einer ausführlichen Befunderhebung erkennt die Physiotherapeutin Ihr Bewegungsmuster und Ihre sensomotorische Funktion. Anhand dieser Untersuchung wird ein gezieltes individuelles Übungsprogramm durchgeführt.

Durch ein aktives Übungsprogramm wird das Gleichgewicht im Zusammenspiel zwischen tiefere- (Haltungs-) und oberflächliche (Bewegungs-) Muskulatur wieder hergestellt.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Überweisung und zur Kostenübernahme.

Überweisung und Kostenübernahme

Wenn die Muscle Balance Behandlung auf Grund einer ärztlichen Verordnung erfolgt, wird die verschriebene Behandlung von Ihrer Krankenkasse/Versicherung, nach Abzug des Selbstbehalts, übernommen. Bei Unfall übernimmt der Kostenträger 100% der Kosten, bei Krankheit wird dem Patienten von der Krankenkasse der übliche Selbstbehalt (10%) in Rechnung gestellt. Die Grundversicherung übernimmt keine Behandlung ohne ärztliche Verordnung. Wenn Sie Anspruch auf Physiotherapie haben, hat Ihre Krankenkasse/Versicherung das Recht, bei Ihrer/Ihrem behandelnden Ärztin/Arzt einen Bericht zu verlangen. Sie haben das Recht, Ihre Physiotherapeutin oder Ihren Physiotherapeuten selbst zu bestimmen.

Es gibt grundsätzlich keine Beschränkung der Anzahl an Verordnungen. Beachten Sie jedoch, dass nach 36 Therapie-Sitzungen der Vertrauensarzt der Krankenkasse oder Unfallversicherung bei der/beim behandelnden Ärztin/Arzt eine schriftliche Begründung der Fortsetzung der Therapie verlangen kann.

Zum Erhalt des erreichten Resultats oder zur Vorbeugung besteht die Möglichkeit, sich auf eigenen Wunsch ohne ärztliche Verordnung in physiotherapeutische Behandlung zu begeben. In diesem Fall müssen die anfallenden Kosten selbst übernommen werden. Präventivmassnahmen sind nicht im Leistungskatalog der obligatorischen Grundversicherung.